Der Künstler
Klaus Bösch geboren 1963 in Lustenau, Österreich – Künstlername KB The Sandman:
In den frühen 80igern mit 18 Jahren, begann ich Wege zu suchen, meine Kreativität auszudrücken. Ich startete mit Fotokunst. Eine Zeit lang zeichnete ich mit Bleistift, Tusche, Tempera und Öl. Dann begann ich Gitarre zu spielen und zu singen. Zusammen mit ein paar Freunden gründeten wir eine 1960ies Beat-Band. Wir schafften es zu einem Bühnenauftritt. Mitte der Achtziger hatte ich immer noch keine Kunstrichtung gefunden, die mich wirklich faszinieren konnte. Im Oktober 1986 gab mir mein Freund Werner Pieper, ein deutscher Verleger und Schriftsteller ein Sandbild in die Hand. Damals waren einige primitive Varianten erhältlich. Ich erinnere mich noch gut an diesen Abend. Ich war tief berührt beim Beobachten der fließenden Sandformen, die mich in eine Art Meditation, ja fast schon Trance versetzten. Die erste Stunde war als ob die Welt um mich nicht mehr existierte. Damals entschied ich mich, dieses Konzept aufzugreifen.
Autodidaktisch erforschte ich Basiswissen und entdeckte weiter, um die Technik zu verfeinern. Neben der Kunst, extrem feine Sande zu verwenden, lernte ich das Bereiten und Verarbeiten von Hölzern, Lacktechniken, Airbrush und Vergolden. All das war notwendig, um die komplexe Sand-Kunstwerke zu fertigen, die Sie heute bestaunen können.
1988 gründete ich die Firma zur Herstellung und Verkauf von Sandbildern. Ich startete mit einfachen, kleinen Serien, bald kamen Einzelstücke dazu. Diese ermöglichten meine erste Vernissage 1991. Es war die Eröffnungsausstellung einer Galerie in Uetikon am Zürichsee. Da ich wusste, dass sich alles zuerst entwickeln muss, nahm ich bald Abstand von Kunstausstellungen und konzentrierte mich auf den Bereich der handgearbeiteten Serien, die die Basis für Forschung und Entwicklung wurden. Um meinen Horizont zu erweitern besuchte ich 2003 die Schule für Raumqualitäts-Management von Gerald Ritzberger – eine Ausbildung in Feng Shui, Farbenlehre und Geomantie. Dort lernte ich ein Grundwissen, das meine Arbeit beeinflusst und meinen Werken den magischen Spirit verleiht, weil Formate, Formen und Proportionen so zusammen spielen, dass dadurch positive Energien erzeugt werden.
2007 beschloss ich in einem 10-Jahres-Plan meinen Weg zurück zu Kunst und Design zu gehen. Die meisten meiner Bilder haben eine tiefere Bedeutung, so auch die Sandmischungen, die ich verwende. Meine neuesten Werke reflektieren Lebensthemen, erschließen Großformate, kombinieren Sandbilder mit Licht und reichen bis zu Großinstallationen. Fließender Sand ist das Medium meiner Kunstwerke, so wie andere Öl auf Leinwand verwenden. Ich lasse den Sand Geschichten der Welt und unserer Erde Entwicklung erzählen, die in der Erinnerung der Mineralien gespeichert sind. Das alles bleibt unserem kurzen Menschenleben verborgen, aber wir können diese Märchen fühlen oder uns vorstellen, wenn wir mit Sandbildern interagieren. Das Resultat ist immer dasselbe: Zuerst kommt Entspannung – dann kommt die Faszination. Zwischen diesen beiden Sensationen wird Kreativität frei. Alles in allem empfangen Sie gute Schwingungen.
Sandbilder sind kleine, ruhige und friedvolle Welten, die diese Inspiration an die Menschen weiter geben. Ich freue mich auf Ausstellungen in Galerien für moderne Kunst genauso wie die Zusammenarbeit mit Architekten und Designern, um Sand-Kunstwerke in die Struktur von Räumen und Lobbys einzubauen, oder im Außenbereich aufzustellen.
VITA
Biographie / Ausstellungen:
1982 – 1986 Fotografie, Malerie mit Tusche, Bleistift, Tempera und Öl
1986 – 1989 Sandbilder – autodidaktes Erforschen und Erlernen der Technik
1990 – 1992 einige kleine oder Kollektiv-Ausstellungen in Österreich und Schweiz
1993 Heca Glas Galerie in Bregenz, Österreich – Report im ORF
1993 Eröffnungsausstellung der Galerie Boucherie in Uetikon, Zürichsee
1994 Café Büro, Innsbruck; Hotel Face, Davos
1995 im fürstlichen Palast Hohenems, Österreich
1996 in London, Earls Court
1996 Neuorientierung: Konzentration auf reproduktive Serien, Forschung und Entwicklung an der Technik; Kreativ im Bereich Arbeitsmaterialien und Produktionstechnik
1996 – 2005 Industriedesigns für Firmen wie z.B. Olymp Heizkörper, Telfs im Tirol
2004 Erstes Heimspiel in Lustenau: Ausstellung im Multi-Kulti Kulturzentrum
2003 – 2005 Studienausbildung zum Raumheiler bei Gerald P. Ritzberger und Gabriele Sturm – Feng Shui, Geomantie, Goethes Farbenlehre, Radiästhesie (natürliche und künstliche Strahlungen); Dieses Wissen bildet die Grundlage für meine berührenden und heilenden Designs
2005 Einladung von Reed Messen Salzburg: Installation zum Thema Zengarten
2007 Neue Zielsetzung: Weg zurück zu Kunst, Design und Architektur mit Sand-Kunstwerken
2009 „European Design in Japan“ – EU Kommission wählt nur 40 Teilnehmern europaweit
2010 „Creator” ausgestellt im Karuizawa Glass Museum, Japan
2010 „The Great Wall of Sand” – Installation auf der ICFF Möbeldesign-Ausstellung in New York
2011 Sensual perspectives – Kollektivausstellung, Agora Gallery, Chelsea, New York
2012 National Ping Tung Gallery, Taipei, Taiwan
2012 Nominierter top-seller im Denver Art Museum, Denver
2013 NHK – Japans Morgennachrichten stellen Sandbilder vor
2013 Installation ‘The Mind Spa’ beim Artprize 2013, Grand Rapids, Michigan
2014 Eröffnung der „KB Sand Art Gallery“ in der Beijing Central Mall, Peking
2015 Ausstellung auf dem Japanischen Luxusliner MS Asuka während deren Weltumrundung
2015 Eröffnungs-Ausstellung der K11 gallery im K11 Komplex, Shanghai
2015 Kollektivausstellungen auf der Art Beijing und Beijing Designer Week
2017 Art Beijing – Ausstellung im Beijing National Museum und Ausstellung in der Beijing Central Mall
2017 Louis Vuitton – Schaufensterdesign, das in 1.100 Geschäften weltweit ausgestellt wurde
2019 Erste Ausstellung mit KB masterpieces im Hankyu Department in Hakata, Japan
2020 – heute – Teilnahme an etlichen Ausstellungen von Luxusgütern quer durch Japan



